Der Dschini

Ein altes irisches Dorf. Normale Bürger, bis auf eine Ausnahme. Ein sehr, sehr, reicher Mann. Geerbtes Vermögen. Er bewohnt das Schloß. 15 Ferraris, mehrere Rolls Royce eine Luxusyacht, er kann sich alles leisten.

Dann kommt der berühmte, irische, verregnete Abend. Die Dorfkneipe ist bereits ziemlich voll, da betritt der reiche Typ mit seinem Hund die Kneipe.

Der Reiche: „Schaut mal, was ich hier habe.“

Er holt aus seinem Mantel eine etwa 30 cm große Figur, stellt sie auf den Tisch und die fängt tatsächlich an rumzulaufen und zu reden. Ein echter, extrem kleiner Zwerg. Er trägt einen älteren Anzug, schicke Schuhe und fragt was los ist und wieso er so klein sei. Die Gäste fragen Ihn nach seinem Namen und der sagt er sei Johannes Mario Simmel und wüßte nicht wo er sei.

Der Reiche erklärt dann: „Leute, ich war mit meinem Hund unterwegs, als der am Dorfplatz im aufgeweichten Boden unter der alten Eiche anfing zu graben. Da sah ich eine alte metallene Flasche im Boden stecken. Ich heb die auf, mach den Deckel auf und es gibt eine Verpuffung. Eine riesige Wolke verwandelt sich in einen Geist. Der sagt, er sei ein Dschini und ich hätte ihn befreit und deshalb jetzt genau einen Wunsch frei. Ihr wißt ja, daß ich schon alles habe und da………..“

Im Hintergrund sieht man den Wirt seinen Mantel anziehen und Richtung Ausgang rennen. Er begibt sich, so schnell er kann, zur alten Eiche, findet ebenfalls die Flasche, öffnet diese, der Dschini erscheint und der Wirt wünscht sich 10 Millionen in kleinen Scheinen. Da macht es Puff und vor ihm liegen 10 Ferkel mit je einer Melone im Mund. Er rennt wütend zurück in die Kneipe, reißt die Tür auf und schreit:

„Der Geist ist ja total schwerhörig, ich wünschte mir 10 Millionen in kleinen Scheinen und was kriege ich? 10 Melonen in kleinen Schweinen.“

Darauf der Reiche: „Ja meinst du wirklich ich hätte mir einen 30 cm langen Simmel gewünscht?“

Der Pirat

Kleine Hafenstadt, spätes Mittelalter.

Ein Tourist geht durch die Stadt und trifft auf einen Piraten (Augeklappe, Holzbein, Metalklaue, viele Narben).

Tourist: „Man, was ist Ihnen denn passiert?“

Pirat: „Mit dem Holzbein, das war in der Karibik. Wir wollten ein anderes Schiff entern, dann haben die mit Kanonen rumgeballert, mein Bein getroffen und weg wars. Die Kumpels haben dann den Stumpf in kochendes Öl gehalten, damit die Blutung aufhört und mir dann das Holzbein verpasst. Nach einigen Wochen hat man sich aber daran gewöhnt.“

Tourist: „Ist ja furchtbar – und der Arm?“

Pirat: „Wir hatten ne Flaute in der Südsee, tolles Wetter, also gingen wir schwimmen. Dann plötzlich Hai-Alarm, alle sind wieder an Deck, nur ich konnte nicht so schnell mit dem Stumpf. Da hat der Hai zugeschnappt und weg war der Arm. Wieder heißes Öl und dann die Stahlklaue angepasst.“

Tourist: „Oh Gott, und das Auge?“

Pirat: „Das war ne Möve. Ich lag an Deck, da hat die mir ins Auge geschissen.“

Tourist: „Meine Güte, ich dachte gar nicht, daß Mövendreck so gefährlich ist.“

Pirat: „Ist es eigentlich auch nicht, aber das war einer der ersten Tage mit der Klaue.“